
Im Folgenden haben wir Ihnen eine ganze Reihe an immer wiederkehrenden Fragen zum Thema zusammengestellt. Natürlich erhalten Sie von uns auch die dazu gehörigen Antworten.
Eine Antwort auf Ihre Frage ist nicht dabei? Dann stellen Sie diese direkt hier an unsere Experten.
Was ist eine nichtbakterielle Entzündung bei Migräne?
Bakterien und Viren führen zu Entzündungen, z.B. in Form von Halsschmerzen. Das Abwehrsystem bekämpft dann diese Bakterien und Viren und die Heilung setzt ein, die Schmerzen verschwinden. Auch beim Auftreten von Migränekopfschmerzen kommt es zu einer Entzündung im Gewebe um die kleinen Blutgefäße im Gehirn. Diese Entzündung wird aber nicht, wie bei den Halsschmerzen, durch Bakterien oder Viren hervorgerufen. Deshalb spricht man bei den Migränekopfschmerzen von einer nichtbakteriellen Entzündung, auch als abakterielle Entzündung bezeichnet. Die Entzündung bei Migränekopfschmerzen wird unter anderem durch das Freiwerden körpereigener Substanzen im Gehirn erzeugt. Dolormin® Migräne vermindert die Bildung genau dieser Substanzen, die zu einer Entzündung oder zu Schmerzen führen und bekämpft so den Migränekopfschmerz.
Nimmt die Häufigkeit von Migräne im Alter ab?
Die Wissenschaft hat noch keine Erklärung dafür, warum mit zunehmendem Alter sowohl die Häufigkeit, als auch der Schweregrad von Kopfschmerzen und Migräne oftmals nachlassen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit dem Hormonspiegel, der sich im Laufe des Lebens verändert und der sich möglicherweise ebenfalls im Laufe des Lebens verändernden Reaktionsbereitschaft des Gehirns auf verschiedene Reizzustände.
Wie kann ich Migräne mit Aura behandeln?
Dolormin Migräne wirkt bei Migränekopfschmerzen - sowohl mit, als auch ohne Aura. Es bekämpft dabei in erster Linie die migränebedingten Kopfschmerzen. Aber auch die Begleitsymptome der Migräne werden oft sehr deutlich gelindert. Aurasymptome kann man nicht mit diesem rezeptfreien Arzneimittel behandeln. Aurasymptome kann man aber auch nicht mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln, wie Mutterkornalkoiden oder Triptanen behandeln.
Dolormin Migräne gibt es als Filmtablette, Brausegranulat oder als Zäpfchen. Wichtig ist, dass Sie die richtige Dosierung wählen - das heißt entweder eine ganze Filmtablette – am besten mit einem großen Glas Wasser, damit sich die Tablette im Magen gut löst, oder 2 Beutel Brausegranulat oder 1 Zäpfchen. Wir wissen nicht, ob Sie beim Auftreten Ihrer Migräne an Übelkeit oder Erbrechen leiden. Falls ja, ist es besonders wichtig, die Tablette, das Granulat, bzw. das Zäpfchen zu verwenden, sobald die ersten migränetypischen Beschwerden auftreten. Damit erreichen Sie die besten Erfolge. Im Falle einer Migräne mit Aura sollten Sie jedoch mit Ihrem behandelnden Arzt über eine Migräneprophylaxe sprechen, da die Aura Sie doch sehr stark belasten kann. Hier kann man medikamentös vorgehen, z. B. mit sogenannten ß-Blockern oder Calciumantagonisten. Diese Arzneimittel sind allerdings rezeptpflichtig und müssen individuell dosiert werden. Sie selbst können mit Ausdauersport (Joggen, Schwimmen, Fahrrad fahren) oder mit der sogenannten progressiven Muskelrelaxation vorbeugend eingreifen. Der Ausdauersport muss dabei mindestens 3 mal die Woche für mindestens eine halbe Stunde durchgeführt werden. Am Anfang der Therapie kann es gegebenenfalls zu einer Zunahme der Migräneanfälle kommen, welche dann aber verschwindet. Mit der Migräneprophylaxe können Sie die Häufigkeit der Attacken vermindern. Es werden trotzdem immer mal wieder Migräneanfälle auftreten. Ganz kann man das auch mit einer Prophylaxe nicht verhindern. Aber die Attacken können seltener werden und schwächer verlaufen. Außerdem sollten Sie ein Migränetagebuch führen. Damit kann man vielleicht feststellen, ob bestimmte Auslöser wie Ausschlafen am Wochenende, Schokolade, Glutamat (chinesisches Essen), Rotwein oder Käse als direkte Auslöser für eine Attacke in Frage kommen.
Gibt es Dolormin auch im Ausland?
Das Arzneimittel gibt es auch in Spanien und Frankreich. Dort heißt es Doctril 200 bzw. Doctril 400. Eine Filmtablette Dolormin® Schmerztabletten entspricht einer Filmtablette Doctril 200. Eine Filmtablette Dolormin® extra entspricht 1 Filmtablette Doctril 400. Das Arzneimittel ist ohne Rezept in spanischen und französischen Apotheken erhältlich. In Italien ist das Arzneimittel unter dem Namen Antalisin erhältlich.
Kann ich meine Kopfschmerzen auch ohne Arzt und Medikamente behandeln?
Es gibt einige Dinge, die Sie tun können, wenn die Kopfschmerzen nur leicht ausgeprägt sind. So können Sie den Kopf mit Kühlkissen kühlen oder die Schläfen mit Minzöl einreiben. Manchmal reicht auch schon ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft. Auch autogenes Training kann hilfreich sein, oder ein sogenanntes Stressbewältigungstraining, in dem man lernen kann, den Stress rechtzeitig vor Eintritt der Kopfschmerzen zu registrieren und gezielt abzubauen. Wenn Sie häufiger als früher Kopfschmerzen haben, oder wenn Ihre Beschwerden gegenüber früher stärker geworden sind, sollten Sie aber in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.
Besteht bei der Einnahme von Dolormin kurz nach einem operativen Eingriff ein erhöhtes Blutungsrisiko?
Dolormin gehört zur gleichen Wirkstoffgruppe wie Acetylsalicylsäure (ASS). Daher kann es auch bei Einnahme von Dolormin zu verstärkten Blutungen kommen. Da die Bindung von Ibuprofen an die hierfür zuständigen körpereigenen Substanzen aber mit der Ausscheidung des Wirkstoffes aus dem Körper wieder gelöst wird, ist das Blutungsrisiko nach Einnahme von Dolormin geringer, als nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure. Jeweils ca. 2 Stunden nach der Aufnahme des Wirkstoffes durch den Körper ist etwa die Hälfte des Wirkstoffes bereits ausgeschieden. Nehmen wir an, Sie nehmen eine Dolormin extra Filmtablette (entspricht 400 mg Ibuprofen vorliegend als 684 mg Ibuprofen, DL-Lysinsalz), dann reduziert sich die Restmenge im Körper im Verlauf von 24 Stunden wie folgt: Ca. 3 Stunden nach der Einnahme 200 mg; 5 Stunden nach der Einnahme 100 mg; 7 Stunden nach der Einnahme 50 mg; 9 Stunden nach der Einnahme 25 mg; 11 Stunden nach der Einnahme 12,5 mg; 13 Stunden nach der Einnahme 6,25 mg Restmenge. Aus medizinischer Sicht empfehlen wir daher, etwa 2-3 Tage vor und nach dem Eingriff auf Dolormin zu verzichten. Damit dürfte praktisch kein Restrisiko für Nachblutungen bestehen.
Kann man zur Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne den Wirkstoff Botulinustoxin (Botox®) verwenden?
Es gibt in Deutschland bislang nur wenige Erfahrungen mit Botulinum-Toxin-A. Diese sind aber positiv und der Wirkstoff soll sowohl bei Spannungskopfschmerzen, als auch zum Teil bei Migräne helfen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Substanz in der Lage ist, den Entzündungsprozess zu stoppen. Der Wirkstoff gilt als gut verträglich, sollte aber nur von geübten Neurologen gespritzt werden. Das Botulinustoxin wird dabei in bestimmte Kopfmuskeln gespritzt. Die Wirkung hält etwa 6 Monate. Gegebenenfalls könnten Sie sich an eine Klinik wenden.
Woran merke ich, ob ich an Clusterkopfschmerz leide und wie kann ich ihn behandeln?
Der Clusterkopfschmerz ist ein sehr starker Kopfschmerz, der meist bei Männern vorkommt, in der Regel nachts und einseitig, oft verbunden mit Gesichtsrötung, Schweiß im Gesicht, verstopfter Nase und Beschwerden im Augenbereich, wie Tränenfluss und Herabhängen eines Augenlides. Als derzeit beste Therapie gilt im Anfall die Gabe von 100%igem Sauerstoff über etwa 15 Minuten. Ansonsten werden auch rezeptpflichtige Triptane oder Ergotalkoloide gegeben. Diese Therapien sollten aber in jedem Falle mit dem behandelnden Arzt individuell besprochen werden. Gegebenenfalls sollte man auch über vorbeugende Maßnahmen mit dem behandelnden Arzt sprechen. Hierbei kann es oftmals zu einer Verminderung der Anfallshäufigkeit kommen. In jedem Falle sollten Risikofaktoren wie Schlafmangel, Medikamente oder Alkoholgenuss überprüft und mit dem Arzt besprochen werden.
Eignet sich Dolormin zur Daueranwendung?
Dolormin ist wie alle Schmerzmittel, die ohne Rezept in der Apotheke abgegeben werden dürfen, für die kurzfristige Anwendung bestimmt. Eine kurzfristige Anwendung ist eine Anwendung von 3 bis 4 Tagen. Sollten Schmerzen oder Fieber über einen längeren Zeitraum bestehen, sollte in jedem Falle ein Arzt hinzugezogen werden. Auch sollten Schmerzmittel nie häufiger als an maximal 10 Tagen pro Monat ohne ärztliche Betreuung eingenommen werden, da Leber- und Nierenfunktion sowie das Blutbild bei noch häufigerer Einnahme zu kontrollieren sind. Ebenfalls kann es bei Daueranwendung von Schmerzmitteln zu vermehrtem Auftreten von Kopfschmerzen kommen. Daher unsere Empfehlung - wenn Sie sehr häufig Schmerzen haben oder diese lange anhalten - bitte gehen Sie zu Ihrem Arzt. Auch für unser Arzneimittel sind - wie bei fast allen Arzneimitteln bekannt - Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Substanzen die Sie beachten sollten.
Wie muss ich Dolormin Migräne anwenden?
Dolormin Migräne gibt es als Filmtablette, als Brausegranulat und als Zäpfchen. Wichtig ist es, dass Sie die richtige Dosierung wählen, das heißt eine ganze Filmtablette, am besten mit einem großen Glas Wasser, damit sich die Tablette im Magen gut löst. Alternativ können Sie auch 2 Beutel Brausegranulat, oder 1 Zäpfchen verwenden. Wir wissen nicht, ob Sie beim Auftreten Ihrer Migräne an Übelkeit oder Erbrechen leiden. Wenn ja, ist es besonders wichtig, die Tablette, das Granulat bzw. ein Zäpfchen zu verwenden, sobald die ersten migränetypischen Beschwerden auftreten. Damit erreichen Sie die besten Erfolge.
Ich leide häufig unter Kopfschmerzen – was kann ich dagegen tun?
Wie häufig leiden Sie pro Monat unter Ihren Kopfschmerzen? Mehr als an 15 Tagen pro Monat oder weniger als an 15 Tagen? Nehmen Sie mehr als 10 mal pro Monat oder seltener als 10 mal pro Monat eine Kopfschmerztablette ein? Beantworten Sie sich diese Fragen bitte bevor Sie weiterlesen! Sie haben nämlich folgenden Hintergrund: Wenn Sie häufiger als an 15 Tagen pro Monat unter Kopfschmerzen leiden, so könnten Sie einen sogenannten chronischen Spannungskopfschmerz haben. Dieser kann häufig gut mit rezeptpflichtigen, niedrig dosierten Antidepressiva behandelt werden. Hierzu sollten Sie in jedem Falle einen Arzt konsultieren, ggf. einen Neurologen. Wenn Sie häufiger als an 10 Tagen pro Monat Kopfschmerzmittel einnehmen, könnten Sie auch einen sogenannten Schmerzmittelkopfschmerz (Analgetikakopfschmerz) haben. Denn die häufige Einnahme von Kopfschmerzmitteln kann später selber zu Kopfschmerzen führen, die dann immer häufiger auftreten, weil die Schmerzschwelle mit der häufigen Einnahme von Kopfschmerzmitteln weiter absinkt. Dies entwickelt sich zu einer Art Teufelskreis. Hier würde dann nur ein Entzug helfen. An Hausmitteln könnten Sie die Anwendung von Minzöl (1-2 Tropfen auf den Schläfenbereich), einen Spaziergang im Freien oder das Kühlen des Kopfes versuchen. Auch ein Muskelrelaxationstraining nach Jacobson könnte hilfreich sein. Dieses Muskelentspannungstraining wurde von dem amerikanischen Arzt E. Jacobson in den 30er Jahren entwickelt (siehe auch Übungen). Man kann dieses Programm z.B. an der Volkshochschule oder bei Physiotherapeuten erlernen. Die Daten zu Homöopathie und Akupunktur sind zu gering, um aussagekräftig zu sein. Um aber eine Akupunkturbehandlung durchzuführen, müssten Sie einen versierten Spezialisten aufsuchen, der die Therapie bei der Krankenkasse vielleicht sogar durchsetzen kann, obwohl es im Zeichen der schlechten Finanzlage schwierig sein wird. In jedem Falle würden wir aber empfehlen, einen Neurologen aufzusuchen, um eine Abklärung der Kopfschmerzen zu bekommen.
Was ist der Unterschied zwischen Kopfschmerzmittelkopfschmerz und chronischem Spannungskopfschmerz?
Wie häufig leiden Sie unter Ihren Kopfschmerzen? Mehr als an 15 Tagen pro Monat oder weniger als an 15 Tagen? Wie häufig nehmen Sie Schmerzmittel? Mehr als 10 mal pro Monat oder seltener als 10 mal pro Monat? Beantworten Sie sich diese Fragen bitte, bevor Sie weiterlesen! Sie haben nämlich folgenden Hintergrund: Wenn Sie häufiger als an 15 Tagen pro Monat unter Kopfschmerzen leiden, so könnten Sie einen sogenannten chronischen Spannungskopfschmerz haben. Dieser kann fast nur mit rezeptpflichtigen, niedrig dosierten Antidepressiva behandelt werden. Hierzu müssten Sie zum Arzt oder Neurologen, um dies abzuklären. Wenn Sie häufiger als an 10 Tagen Schmerzmittel einnehmen, könnten Sie einen sogenannten Schmerzmittelkopfschmerz (Analgetikakopfschmerz ) haben. Denn die häufige Einnahme von Kopfschmerzmitteln kann später selber zu Kopfschmerzen führen, die dann immer häufiger auftreten. Hier hilft nur ein Entzug. An Hausmitteln könnten Sie die Anwendung von Minzöl, einen Spaziergang im Freien oder das Kühlen des Kopfes versuchen.
Was sind Migränephasen und wie machen sie sich bemerkbar?
Die Migräne hat drei Phasen. In der Phase 1 sog. Prodromi (Prodromi 1-2 Tage vor dem Migränekopfschmerz) haben manche Menschen psychische Abweichungen vom Normalzustand, wie gute oder depressive Stimmungen. In dieser Phase findet man keine Veränderungen der Gefäßweite. In der Phase 2 (Aura ca. 2-3 Stunden vor der Kopfschmerzphase) kommt es zu Missempfindungen oder z.B. Sehstörungen. In dieser Phase sind die Blutgefäße verengt. Die Phasen 1 und 2 hat allerdings nicht jeder Migränepatient. In der Phase 3, der eigentlichen Kopfschmerzphase, sind die Blutgefäße dann erweitert. Körpereigene Schmerzauslöser werden freigesetzt, und es kommt zu einer Entzündung in der direkten Umgebung der kleinen Blutgefäße im Gehirn. Gegen die Bildung der körpereigenen Schmerzauslöser wirkt Dolormin Migräne. Da bei einem Migräneanfall der Magen-Darm-Trakt alle Wirkstoffe etwas verzögert aufnimmt, ist es sinnvoll, Migränemittel frühzeitig einzunehmen, bevor die Kopfschmerzen zu stark werden oder gar Übelkeit und Erbrechen einsetzen - was bei vielen Patienten passiert - und die Medikamente wieder erbrochen werden. Die Verwendung eines Zäpfchen kann bei Patienten mit Erbrechen und Überlkeit sinnvoll sein!
Kann ich ein Muster oder eine Probe von Dolormin erhalten?
Dolormin enthält den Wirkstoff Ibuprofen, als Lysin- oder Natriumsalz und ist in verschiedenen Darreichungsformen und Dosierungen (Brausegranulat, Filmtabletten, Zäpfchen) apothekenpflichtig im Markt. Da das Arzneimittel "apothekenpflichtig" ist, verbietet der Gesetzgeber die Abgabe von "Proben" direkt an Verbraucher, da die direkte, individuelle Beratung des Apothekers vom Gesetzgeber gewünscht wird und im Interesse Ihrer Gesundheit auch sinnvoll ist.

Was passiert bei einer Migräne?
Der genaue Ablauf und die Entstehung des Migräneanfalles sind immer noch nicht bekannt. Bekannt ist eine genetische Veranlagung sowie verschiedene Auslöser, die zur direkten Attacke führen können, wie z.B. langes Ausschlafen am Wochenende, Rotwein, Käse oder Glutamat (chinesisches Essen). In der akuten Attacke kommt es nach einer anfänglichen Gefäßverengung meist in der Vorphase, später zu einer Gefäßerweiterung der Hirnhautgefäße mit Ausbildung einer sterilen Entzündung (Entzündung, die nicht durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird) und eines Ödems (Austritt von Wasser). Verantwortlich gemacht wird heute in erster Linie ein Serotoninmangel (Botenstoff im Gehirn), was auch die Wirkung der Triptane erklären würde, die zu einer Gefäßverengung führen. Ebenfalls über eine Gefäßverengung wirken die Ergotalkaloide. Da bei der Ausbildung der Entzündung auch Vermittler wie Prostaglandine (Entzündungssubstanzen) vermehrt freigesetzt werden, helfen gegen die akuten Schmerzen Prostaglandinsynthesehemmer (Substanzen, die die Neubildung der entzündungsfördernden Substanzen vermindern). Dies gilt z.B. für das in Dolormin Migräne enthaltene Ibuprofen, welches als Ibuprofen, DL-Lysinsalz besonders schnell resorbiert, das heißt vom Körper aufgenommen wird.
Wie sinnvoll ist Prophylaxe (Vorbeugung)?
Eine Migräneprophylaxe ist immer dann sinnvoll, wenn mehr als 3 Attacken pro Monat auftreten, oder wenn sehr starke Beschwerden bestehen. Medikamentös kommt neben sogenannten ß-Blockern oder Calciumantagonisten auch Magnesium zum Einsatz. An erster Stelle steht der Versuch, mit den
ß-Blockern Propranolol und Metoprolol. Diese Arzneimittel sind allerdings rezeptpflichtig und müssen individuell dosiert werden. Wichtig bei der Prophylaxe ist, dass sie auch über eine Weile (mindestens 2-3 Monate) kontinuierlich durchgeführt wird, sonst sind keine Erfolge zu erwarten. Sie selbst können mit Ausdauersport (Joggen, Schwimmen, Fahrrad fahren) oder mit der sogenannten progressiven Muskelrelaxation vorbeugend eingreifen. Der Ausdauersport muss dabei mindestens 3 mal die Woche für mindestens eine halbe Stunde durchgeführt werden. Am Anfang der Therapie kann es vorübergehend zu einer Zunahme der Migräneanfälle kommen. Mit der Migräneprophylaxe können Sie die Häufigkeit der Attacken vermindern. Es werden trotzdem immer mal wieder Migräneanfälle auftreten. Ganz kann man das auch mit einer Prophylaxe nicht verhindern. Aber die Attacken können seltener werden und schwächer verlaufen. Außerdem sollten Sie ein Migränetagebuch führen. Damit kann man vielleicht feststellen, ob bestimmte Auslöser, wie Ausschlafen am Wochenende, Schokolade, Glutamat (chinesisches Essen), Rotwein oder Käse als direkte Auslöser für eine Attacke in Frage kommen.
Kann ich Dolormin während der Schwangerschaft verwenden?
Grundsätzlich sollte man in der Schwangerschaft immer so wenig Arzneimittel wie möglich einnehmen. Dolormin kann im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft eingenommen werden, am besten nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Im letzten Drittel der Schwangerschaft soll Dolormin nicht mehr verwendet werden. Weitere Angaben erhalten Sie in der Gebrauchsinformation, die Sie hier auf dieser Website finden.
Wie macht sich Spannungskopfschmerz bemerkbar?
Spannungskopfschmerzen sind in der Regel beidseitig – oft vom Hinterkopf aufsteigend - aber auch im Stirnbereich, meist tagsüber, zwischen 30 Minuten und 7 Tagen anhaltend, hin und wieder auch mit Schlafstörungen und diffusem Schwindel verbunden. Sie können in die Schultern ausstrahlen, sind meist dumpf, drückend – als wenn man einen zu engen Hut auf dem Kopf trägt. Sie werden zum Teil durch vermehrte Anspannung der Kopf- und Nackenmuskulatur hervorgerufen, sind aber auch stress- oder alkoholbedingt. Sie treten entweder akut an bis zu 15 Tagen pro Monat, oder chronisch an mehr als 15 Tagen pro Monat auf. Chronische Spannungskopfschmerzen werden anders behandelt als akute.
Kann ich Dolormin Migräne während der Stillzeit verwenden?
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als 6 Beutel, mehr als drei Filmtabletten, mehr als 3 Zäpfchen) verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden. Unter einer kurzfristigen Anwendung wird in diesem Falle eine Anwendung über maximal 3 Tage verstanden, so dass bei einer Migräneattacke, bei der die Kopfschmerzphase ohnehin maximal 72 Stunden, sprich 3 Tage dauert, eine Anwendung ohne Abstillen möglich ist, solange - wie schon oben im Text erwähnt - die Tageshöchstdosis nicht überschritten wird.
Wo liegt der Unterschied zwischen Dolormin® extra und Dolormin® Migräne Filmtabletten?
Dolormin Migräne gibt es in drei Darreichungsformen, als Filmtablette, als Granulat und als Zäpfchen. Von der Zusammensetzung der Wirkstoffe und der Hilfsstoffe her besteht kein Unterschied zwischen Dolormin Migräne und Dolormin extra bzw. Dolormin instant und Dolormin Migräne schnell lösliches Granulat. Ein Unterschied besteht im Alterslimit jedoch nur im Vergleich zu Dolormin® Migräne Zäpfchen. Dolormin® Migräne Zäpfchen sind zugelassen für Jugendliche ab 15 Jahren und für Erwachsene. Dolormin extra, Dolormin Migräne Filmtabletten und Granulat dagegen darf bereits Kindern ab 6 Jahren gegeben werden. Der Hauptunterschied besteht in der höheren Anfangsdosierung für das Anwendungsgebiet Migränekopfschmerz. Die Anwendungsgebiete wurden getrennt, um zu vermeiden, dass vorsichtige Patienten eine zu geringe Dosis für die Migränebehandlung einnehmen, so wie sie für leichte bis mäßig starke Schmerzen und Fieber in der Regel ausreicht, nicht aber für Migränekopfschmerzen. Denn für Migränepatienten ist es wichtig, dass sie in jedem Falle als Einzeldosierung 1 ganze Filmtablette, den Inhalt von 2 Beuteln Granulat, oder 1 Zäpfchen verwenden. Außerdem sollte das Arzneimittel möglichst früh eingenommen werden, sobald die ersten Beschwerden auftreten. Auch die Übelkeit bessert sich bei den meisten Patienten innerhalb der ersten 2 Stunden. Wenn Sie als Migränepatient bisher mit Dolormin extra zufrieden waren, können Sie dies weiterhin verwenden wenn Sie auf die richtige Anfangsdosis achten. Preislich besteht selbstverständlich kein Unterschied zwischen den Arzneimitteln, da Sie ja, wie Sie bereits wissen, bis auf einige Hinweise in der Gebrauchsinformation identisch sind.
Was, wenn Triptane nicht mehr helfen?
Wenn Ihnen Triptane und Ergotalkaloide - beides rezeptpflichtige Arzneimittel - nicht helfen, sollten Sie vielleicht an eine Migräneprophylaxe denken z.B. mit sogenannten ß-Blockern oder Calciumantagonisten, einer Magnesiumtherapie, Ausdauersport, Muskelrelaxationstraining nach Jacobson, ggf. auch Akupunktur. Falls nichts hilft, könnten Sie auch eine Schmerzklinik aufsuchen. In jedem Falle sollten Sie Ihre Therapie mit einem behandelnden Arzt besprechen, der Sie sicher gerne berät und Ihre Befunde kennt.
Was kann ich tun bei menstrueller Migräne?
Als menstruelle Migräne versteht man Migränekopfschmerzen, die praktisch immer drei Tage vor bzw. während Ihrer Regel auftreten. Dies ist ein sehr häufiges Phänomen, was wahrscheinlich mit einer regelbedingten Umstellung des Hormonhaushaltes zusammenhängt. Leider bringt eine Hormonbehandlung oftmals nicht den gewünschten Erfolg. Hierüber sollten Sie ggf. mit Ihrem Gynäkologen sprechen. Versuchen können Sie ein Entspannungstraining, z. B. nach Jacobson oder einen leichten Ausdauersport, wie Jogging oder Walking. Hierbei kann es allerdings vorübergehend zu einer Verstärkung Ihrer Beschwerden kommen. Für die medikamentöse Therapie steht Ihnen z. B. Dolormin Migräne zur Verfügung, das Sie in jeder Apotheke rezeptfrei erhalten können. Wichtig bei der Einnahme ist, dass Sie die angegebene Dosierung einhalten, und das Arzneimittel immer dann einnehmen, wenn die ersten Symptome auftreten. Versuchen könnten Sie auch eine Akupunkturbehandlung. Gegebenenfalls können Schmerzmittel auch prophylaktisch einige Tage vor dem Einsetzen der Regel gegeben werden.
Wie lange dauert es, bis das Fieber bei nach der Gabe von Dolormin für Kinder Ibuprofensaft sinkt?
Ein wenig Geduld braucht man schon. Die Fiebersenkung beginnt meist bereits in der ersten Stunde nach der Einnahme. Die deutlichste Fiebersenkung ist nach etwa 2-3 Stunden zu erwarten. Eine langsame Fiebersenkung ist zudem gut für den kleinen Körper. Denn eine zu schnelle Fiebersenkung kann das Kind zusätzlich zur bestehenden Erkrankung belasten.
Warum sollte ich bei der Gabe von Dolormin für Kinder Ibuprofensaft den Arzt fragen, wenn mein Kind Windpocken hat?
Bei manchen Infektionen, zum Beispiel bei Windpocken, ist die Abwehr Ihres Kindes durch die Krankheit geschwächt. Dadurch kann es zu zusätzlichen Infektionen beim Kind kommen. Dolormin für Kinder Ibuprofensaft senkt das Fieber, lindert Schmerzen und Entzündungen. Dadurch könnte es passieren, dass Sie die neue Infektion erst verspätet merken, weil das Arzneimittel die Beschwerden Ihres Kindes insgesamt lindert.
Also unser Tipp – nehmen Sie hier Dolormin für Kinder oder andere Schmerzmittel nur auf Anraten Ihres Arztes ein und beobachten Sie Ihr Windpocken-Kind auf mögliche neu hinzu kommende Infektionen oder eine Verschlechterung bestehender Infektionen (z.B. eitriger Wunden).
Was für ein Farbstoff ist Allurarot AC (E129)?
Allurarot ist ein zugelassener Lebensmittelfarbstoff, der z.B. auch in Campino Bonbons enthalten ist. 100 ml Dolormin für Kinder Ibuprofensaft enthalten 0,0007 g Allurarot.
Mein Kind hat zu viel Dolormin für Kinder Ibuprofensaft getrunken? Was muss ich tun?
Bewahren Sie in jedem Falle Ruhe und benachrichtigen Sie einen Arzt.!
Dolormin für Kinder Ibuprofensaft führt nur sehr selten bei sehr hoher Überdosierung zu Vergiftungserscheinungen. So wissen wir aus Erfahrung, dass zum Beispiel ein Kind mit 20 kg Körpergewicht (ca. 6 Jahre alt), auch wenn es eine halbe Flasche Dolormin für Kinder Ibuprofensaft getrunken hat, wahrscheinlich keinerlei Beschwerden bekommen wird.
Außerhalb der normalen Dienstzeiten Ihres Arztes können Sie die Giftnotrufzentrale anrufen. Eine mögliche Telefon-Nummer einer deutschen Giftnotrufzentrale ist die 0228-1924-0 der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Adenauerallee 119, 53113 Bonn. Auch uns können Sie in Notfällen telefonisch über unsere Hotline erreichen 00800 260 260 00(kostenfrei). Bei Anrufen aus den Mobilfunknetzen gelten möglicherweise abweichende Preise.
Die vorstehenden Empfehlungen sind nach bestem Wissen sorgfältig erwogen und geprüft, stellen aber keinen Ersatz für eine medizinische Betreuung jeglicher Art dar. Bevor Sie unseren Empfehlungen folgen und selbst Maßnahmen zur Linderung Ihres Kopfschmerzes ergreifen, sollten Sie in jedem Fall vorab mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen und sich entsprechend beraten lassen.
McNeil GmbH & Co. oHG übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Personen- oder Sachschäden, die sich aus einer Befolgung der im Zusammenhang mit den FAQs ausgesprochenen Empfehlungen ergeben.
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