
Wenn Kinder "aua" sagen, fällt es uns Erwachsenen oft nicht leicht, die Ursache und den Ort des Schmerzes herauszufinden. Auch gezieltes Nachfragen wie "Tut es hier weh?" beim gleichzeitigen Berühren der Körperstelle bringen oft keine Klarheit - die meisten Kinder antworten immer mit "Ja", um darauf hinzuweisen, dass sie Schmerzen haben.
Schmerz- und Fieberursachen hängen bei Kindern und Jugendlichen oft von der
Alters- und Entwicklungsstufe ab. Im Allgemeinen fängt es mit dem
Zähnekriegen an und setzt sich bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter fort –
ein Zeitpunkt, der bei Mädchen oft an den ersten Regelschmerzen zu erkennen
ist. Zahlreiche Kinderkrankheiten, Erkältungen, Schrammen und blaue Flecken
liegen dazwischen.
Speziell für kleine und junge Patienten entwickelte Medikamente sorgen meist
für eine schnelle Besserung der Symptome. Dolormin® für Kinder mit dem
bewährten und gut verträglichen Wirkstoff Ibuprofen gibt es jetzt in zwei
verschiedenen Konzentrationen, Dolormin® für Kinder 2% für die klassische
Kleinkinderdosierung und Dolormin® für Kinder 4% für den höheren Bedarf (ab
3 Jahre). So können Eltern die verabreichte Saftmenge noch besser ans Alter
des Kindes und an die Stärke der Schmerz- und Fiebersymptome anpassen.
Der Umgang mit Schmerzen ist neu
Kinder müssen den Umgang mit Missempfindungen erst allmählich lernen und neigen oft dazu, jegliche Art von Schmerz im Bauch zu "fühlen". So werden auch Halsschmerzen z. B. bei Mumps oder Ohrenschmerzen einer Mittelohr-entzündung auf den Bauch projiziert. Die Aussage "Ich hab Bauchweh" bedeutet also nicht immer, dass die Ursache des Unwohlseins auch wirklich im Bauch liegt.
Wie erkenne ich Schmerzen?
Symptome für Schmerzen sind, wenn Ihr Kind weint, jammert, blass ist und alles abwehrt. Es reagiert überempfindlich auf Berührungen und ist abweisend.

Wie rede ich mit meinem Kind über Schmerzen?
Selbst Erwachsenen fällt es manchmal schwer zu sagen, ob Schmerzen dumpf, stechend oder klopfend sind. Kinder, die - glücklicherweise - meist noch wenig Schmerzerfahrung haben, sind hier in aller Regel hilflos überfordert. Wenn man als Erwachsener genaueres über die Beschwerden der Kleinen wissen will, ist deshalb eine klare, kindgerechte und an Beispielen reiche Sprache besonders wichtig.
Und so könnte es klingen:
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Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind Magenkrämpfe hat, stellen Sie die Frage: "Hast du das Gefühl, dass in deinem Bauch ein fieses Monster sitzt und beißt?" |
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Klopfende Kopfschmerzen lassen sich zum Beispiel so erfragen: "Wenn du getobt hast, pocht es oft ganz doll in deiner Schläfe. Fühlt sich dein Kopf jetzt ähnlich an?" |
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Einer Entzündung bei Ihrem Sprössling kommen Sie schließlich so auf Spur: "Ist in deinem Knie etwas, das da nicht hingehört und keinen Platz hat?" Oder: "Ist es so wie neulich am Strand, als die Sonne ganz kräftig auf deinen Rücken gescheint hat?" |
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Was kann ich tun?
Versuchen Sie, sich noch stärker Ihrem Kind zuzuwenden, verwöhnen Sie es ruhig ein wenig mehr als sonst. Versuchen Sie, jeden Stress von Ihrem Kind fernzuhalten, denn es benötigt jetzt Ruhe.
Gerade bei Schmerzen ist eine Behandlung empfehlenswert, da sonst der für die Genesung wichtige Schlaf gestört wird und das Kind unnötig leidet. Spezielle für Kinder entwickelte Medikamente lindern den Schmerz. Bei dem Wirkstoff Ibuprofen beispielsweise können Sie auf einen jahrzehntelang bewährten Wirkstoff vertrauen.
Der Arzt hilft weiter
Bei starken oder andauernden Schmerzen Ihres Kindes sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen. Und auch dann, wenn Sie sich sehr unsicher fühlen. Er wird die Ursache feststellen und über die Gabe von geeigneten schmerzlindernden Medikamenten entscheiden. Direkt vor dem Arztbesuch sollten Sie nach Möglichkeit keine Schmerzstiller geben, weil sonst die Ermittlung der Schmerzzustände erschwert wird.
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| Bleiben Sie ruhig! |
| Jede Hektik und Unruhe überträgt sich auf Ihr Kind. |
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Wann muss mein Kind bei Schmerzen unbedingt in ärztliche Behandlung?
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Krämpfe, Teilnahmslosigkeit, schlechtes Aussehen, rote Hautflecken |
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Flüssigkeitsverlust, z.B. durch Durchfall, starkes Schwitzen, Erbrechen |
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Starkes Schmerzempfinden bei Berühren des Bauchs |
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Alter unter 6 Monaten |
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